Tag der Revanche in Sion



Das internationale Radquer von Sion am kommenden Sonntag, 3. Dezember, wird zum Tag der Revanche. Nur gerade 24 Stunden nach dem Kräftemessen in Nyon treffen praktisch die gleichen Fahrer erneut aufeinander. Einer der Mitfavoriten ist Lars Forster, der besonders gute Erinnerungen an das Rennen in Sion hat.  

Wenn am Sonntag um 10 Uhr der erste Startschuss in Sion fällt, dann wir es bitter kalt und der Boden gefroren sein. Die Wetterprognosen versprechen aufs Wochenende kalte Temperaturen. Und diese werden das Rennen in Sion wie gewohnt beeinflussen.

Mitfavorit Forster mit guten Erinnerungen

Für einen der Favoriten ist es ein ganz spezielles Rennen. Lars Forster, der Schweizer Meister des Jahres 2016, feierte in Sion 2012 seinen ersten Sieg in der Elite-Kategorie. Daran erinnert er sich noch gut: «Bei meinem Sieg waren zwar nicht alle Spitzenfahrer am Start. Aber mir liegt die Strecke, denn sie ist technisch und meistens im hinteren Teil sehr vereist», erinnert sich Lars Forster. Aufgrund der eisigen Bedingungen sei es wichtig sauber zu fahren und möglichst keine Fehler zu machen, erklärt der BMC-Fahrer die Tücken der Sittener Strecke.

Forster hatte mit seinem Sieg am Flückiger Cross in Madiswil vor drei Wochen einen perfekten Start in seine Radquersaison nach einer Wettkampfpause. Obwohl er bisher noch sehr viel im Grundlagenbereich trainiere, sei er aber sehr zufrieden mit seinem Formstand. So zeigt sich der 24-Jährige auch optimistisch, was das Rennen in Sion betrifft: «Mein Ziel ist sicher Podest. Doch meine Ziele liegen in diesem Winter auf den Weltcups in Namur und Nommay, sowie den Schweizer- und Weltmeisterschaften», blickt Forster in die Zukunft.

Breiter Favoritenkreis bei den Herren, Egger-Achermann in der Pole Position bei den Frauen

Neben Forster gehören die Schweizer Rohrbach, Zahner und Wildhaber zu den grössten Favoriten. Die stärksten Ausländer sind der französische Meister Clément Venturini, der Deutsche Sascha Weber und der Tscheche Emil Hekele. Wer am Tag zuvor in Nyon nicht brilliert hat, kann sich in Sion nur 24 Stunden später als revanchieren.

Bei den Frauen tritt wie am Tag zuvor in Nyon die Schweizer Meisterin Jasmin Egger-Achermann als die Gejagte an. Zu den Mitfavoritinnen zählen polnische Meisterin Magdalena Sadlecka, die junge Tschechin Denisa Švecová und die Belgierin Suzanne Verhoeven.

Noe Barras muss auf Heimspiel verzichten

Aus lokaler Sicht bleibt festzuhalten, dass der Lokalmatador Noe Barras bei den Junioren auf einen Start verzichten muss. Barras, in diesem Jahr Teilnehmer an den Europameisterschaften, ist am vergangenen Samstag beim Training zum Weltcup im deutschen Zeven unglücklich gestürzt und sich den Ellbogen ausgekugelt. Dies Woche stehen noch weitere Untersuchungen an, doch bereits jetzt ist klar, dass er mehrere Wochen ausfallen wird.

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Photos: Cyclophile Sédunois
Cover: radsportphoto.net