Forster und Egger-Achermann werden Favoritenrolle gerecht



Lars Forster und Jasmin Egger-Achermann heissen die neuen Schweizer Meister. Für Lars Forster ist es nach zwei Junioren-, und zwei U23-Titeln nun auch der zweite Titel in der Elite-Klasse. Jasmin Egger-Achermann dagegen holte sich in Steinmaur bereits ihr achte Goldmedaille an den Elite-Meisterschaften.

Text: August Widmer/Christian Rocha ¦ Photos: Steffen Müssiggang

Das Rennen der Elite Männer blieb während zwei Renndritteln spannend. Lars Forster, der Vorjahreszweite, und Simon Zahner, der Routinier unter den Schweizer Querfahrern, lagen gemeinsam an der Spitze. In der sechsten von acht Runden drehte Forster jedoch auf und liess seinen Konkurrenten stehen. Zahner, der letztmals 2014 als Dritter eine Meisterschaftsmedaille geholte hatte, versuchte zwar, wieder an den Favoriten heranzukommen. Aber im Ziel lag der Zürcher Oberländer doch 22 Sekunden hinter Forster zurück. Forster war bereits 2016 Elite-Schweizermeister gewesen. Severin Sägesser holte als Dritter seine erste Meisterschafts-Medaille bei der Elite.

Jasmin Egger-Achermann souverän

Einen klassischen Start-Ziel-Sieg feierte bei den Frauen die Topfavoritin Jasmin Egger-Achermann. Die Gunzwilerin feierte damit ihre insgesamt achten Meistertitel. Von Beginn an zeigte Egger-Achermann, dass der Sieg nur über sie führen wird. Dahinter holte Katrin Leumann Silber – bereits zum achten Mal in ihrer Karriere. Hinter den ersten beiden kam es zu einem spannenden Kampf zwischen Svenja Wüthrich, Lara Krähemann und Lise-Marie Henzelin. Die junge Zürcherin Svenja Wüthrich holte sich letztendlich Bronze, knapp vor Krähemann.

Steinmaurer Doppelsieg bei der Kategorie U23

Timon Rüegg und Johan Jacobs, die beiden U23-Fahrer wiederholten ihre vor Jahresfrist gezeigte Leistung und landeten einen Doppelsieg. Allerdings in umgekehrter Reihenfolge. War Jacobs vor Jahresfrist Schweizer Meister geworden, holte sich nun Rüegg mit einem Vorsprung von 14 Sekunden den Sieg. Nach einem Radwechsel von Jacobs, kurz nach Rennhälfte, konnte Rüegg eine Lücke öffnen. Ab diesem Moment war der Titelverteidiger in der Defensive und kam letztendlich nicht mehr an seinen Clubkameraden Rüegg heran. Der ebenfalls zu den Favoriten gezählte Kevin Kuhn rette sich mit einem Vorsprung von zehn Sekunden vor dem heranstürmenden Steinmaurer Mauro Schmid auf den Bronze-Platz.

Weitere Steinmaurer Medaillen

Für den organisierenden VC Steinmaur wurden die Meisterschaften zum Erfolgstag. Denn die Juniorin Noemi Rüegg in ihrem ersten Jahr bei den Juniorinnen gleich den Titel. Sie verdrängte die Titelverteidigerin Nadia Grod auf den Silberplatz. Die grösste Überraschung aus Steinmaurer Sicht lieferte der junge Adrian Arnold ab. Er holte sensationell die Bronze-Medaille bei der Kategorie U17.

Die kompletten Podeste auf einen Blick:
Elite Männer: 1. Lars Forster, 2. Simon Zahner, 3. Severin Sägesser
Elite Frauen: 1. Jasmin Egger-Achermann, 2. Katrin Leumann, 3. Svenja Wüthrich
U23 Männer: 1. Timon Rüegg, 2. Johan Jacobs, 3. Kevin Kuhn
U19 Männer: 1. Loris Rouiller, 2. Luca Schätti, 3. Felix Stehli
U19 Frauen: 1. Noemi Rüegg, 2. Nadia Grod, 3. Tina Züger
U17 Männer: 1. Lars Sommer, 2. Dario Lilli, 3. Adrian Arnold
U17 Frauen: 1. Vera Schmid, 2. Melissa Rouiller, 3. Nicole Göldi

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