Andreas Fuhrer und seine IG laden zum Radquer Mettmenstetten



Das nationale Radquer von Mettmenstetten findet am kommenden Sonntag, 3. Oktober, bereits zum fünften Mal statt. Dahinter steht der kleine Verein IG Radquer Mettmenstetten. Das Team rund um OK-Präsident Andreas Fuhrer fördert mit viel Engagement und Herzblut an verschiedenen Fronten den Radquersport.

Von August Widmer und Christian Rocha

Andreas Fuhrer ist an vielen Fronten tätig. Er organisiert seit fünf Jahren das eigene Radquerrennen, bietet Trainings und Radquerkurse an, hat vor einem Jahr neu ein Radquerteam lanciert und steht Wochenende für Wochenende, von September bis Januar in den Wechselzonen der nationalen und internationalen Radquerrennen. «Fuhri», wie Andreas Fuhrer überall genannt wird, ist ein Enthusiast. Mit Leib und Seele ist er «Radquer».

«Die Organisation unseres Radquer ist da, um den Schweizer Radquersport zu fördern», bringt es Andreas Fuhrer kurz und bündig auf den Punkt. Und natürlich soll von einer solchen Veranstaltung auch die breite Bevölkerung profitieren.

Am kommenden Sonntag geht es etwas ausserhalb von Mettmenstetten, auf dem Gelände des Weidhof, wieder zur Sache. Auf dem rund 2,6 Kilometer langen Rundkurs eröffnet das Rennen der Kategorie «Cross für alle» um 10 Uhr den Renntag. Breitensport, Nachwuchs bis zur Elite, alle kommen zu einer Startgelegenheit.

Kids, Schüler und Lokalmatadorin Schneebeli mit dabei

Der Nachwuchs steht ganz besonders im Fokus. Kurz vor dem Mittag wird zum «Kids-Cross» gestartet und kurz darauf die Rennen der 12- bis 14-jährigen Schülerinnen und Schüler. Zum Schluss folgenden die Eliterennen der Frauen und Männer.

Im Elite-Rennen der Frauen ist die Lokalmatadorin Jacqueline Schneebeli (Hauptikon), die am letzten Sonntag Dritte der Marathon-Schweizermeisterschaft wurde, mit von der Partie. Sie trifft dort auf die frühere Elite-Schweizermeisterin Zina Barhoumi und die neue e-MTB-Weltmeisterin und ehemalige U19-Schweizermeisterin Nicole Göldi.

Einheimische Mitfavoriten

Den Abschluss des reichbefrachteten Renntages machen die Elite-Fahrer, die um 14.15 Uhr starten. Hier ist man auf das Abschneiden der Fahrer des organisierenden Vereins gespannt. Mit Timo Müller und Felix Stehli stehen gleich zwei Fahrer der «IG Radquer Mettmenstetten» mit Aussichten auf einen Spitzenplatz am Start. Darauf ist Fuhrer auch stolz: «Unsere langjährige Nachwuchsförderung trägt Früchte. Es freut mich, dass wir nun jährlich junge Fahrerinnen und Fahrer in verschiedenen Disziplinen an die EM oder WM bringen können.». Nichts desto trotz: der Topfavorit ist ein anderer. Dario Lillo, ehemaliger U19-Meister im Mountainbike und Quer und amtierender U23-Meister, gilt es zu schlagen.

Nachmeldungen möglich

Ob das Teilnehmerfeld noch durch den einen oder anderen grossen Namen ergänzt wird, ist noch möglich, wie Fuhrer erklärt: «Erfahrungsgemäss entschieden sich auch in den oberen Kategorien viele Fahrer erst im letzten Moment für einen Start. Wir freuen uns auf jede Anmeldung, ob im Vorfeld oder erst spontan am Renntag vor Ort.»

Corona-Schutzbestimmungen: keine Grossveranstaltung

Das Radquer von Mettmenstetten findet unter Beachtung der geltenden Corona-Bestimmungen statt. Da weniger als 1’000 Zuschauer und Rennfahrer erwartet werden, ist der Veranstalter da gemäss dem OK-Präsidenten allerdings in einer guten Ausgangslage: «Wir empfehlen den Besuchern das Tragen von Gesichtsmasken. Da das Rennen draussen stattfindet und auch die Festwirtschaft in keinem geschlossenen Raum ist, sollte es wegen Corona allerdings keine grossen Einschränkungen geben. Zudem zählen wir auf die Selbstverantwortung der Besucherschar».

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